Daniel Glas

By Daniel Glas • • 24 Mai 2011

Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich vorab einen Eindruck von ihm zu verschaffen, möchte er mithilfe von wesentlichen Anhaltspunkten etwas von sich erzählen.
Los gehts!

Wie er heißt wissen Sie ja bereits… Nicht?
Sein Name ist Daniel Glas.

Wie alt ich bin?
Er st Baujahr 1985. Der ungeplante Auslieferungstermin war am 15. Oktober, um die Mittagszeit.

Wie lautet sein Familienstand?
Er ist seit dem 11. Januar 2011 glücklich verheiratet.

Wo ist er geboren?
Geboren ist er im Bayreuther Klinikum, seine Geburt hat er aber schon während der Taxifahrt dorthin ohne Auffordung selbst eingeleitet.
Er hat schon vor seiner Geburt Spuren hinterlassen…

Wo ist er aufgewachsen?
Seine Aufzucht durch Mutter und Großeltern fand in Stein (Stadt Gefrees) statt und ist zwischen Gefrees und Bad Berneck gelegen.

Was hat der Kerl eigentlich gelernt?
Nach dem erfolglosen Versuch seiner Mutter, ihn in einem Kindergarten unterzubringen unter dem Vorwand mit ihm Eis essen gehn zu wollen, (man beachte, es war 7.30 Uhr morgens) hat er die Zeit bis zur Schule dort verbracht, wo er rückblickend wohl am glücklichsten war…
… zuhause in seiner gewohnten Umgebung.

Nachdem er die Grundschule bestanden hatte, durfte er endlich in die Hauptschule. Diese hat er mit nem qualifizierenden Hauptschulabschluss beendet und startete direkt danach ins pralle Leben.

Nach einem Fehltritt in Sachen Wirtschaftsschule ging die Reise für ihn danach in die Berufsschule und im Anschluss für zwei Jahre in die Berufsfachschule für Sozialpflege.

Die Jahre vergingen und er beschloss, nach wenigen Monaten als Aushilfskraft in der Altenpflege, ein Freiwilliges soziales Jahr in der bisherigen Einrichtung zu absolvieren.

Im Anschluss hat er sich wieder auf die Schulbank gesetzt und in der ev. Berufsfachschule für Altenpflege seinen Pflegefachhelfer für Altenpflege gemacht.

In der darauffolgenden Zeit wurde seine Gesundheit stark in Mitleidenschaft gezogen… und dieses Burnout-Syndrom hat ihn dazu gezwungen, seinen Traumjob inkl. Ausbildung an den Nagel zu hängen.

Eine Rückkehr dorthin liegt ihm sehr am Herzen, aber der Verstand lehnt dies momentan noch rigoros ab.

Vielleicht war Ihnen diese Erklärung zu ehrlich und direkt bzw. hat er sich damit womöglich ein Eigentor geschossen, aber Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind ihm nunmal  sehr wichtig.

 Wie kam er auf die Idee zu malen?

In etwa auf die gleiche Weise wie die berüchtigte Jungfrau zum Kinde. Es hat ihm einfach schon als kleinen Tropf sehr interessiert, wie aus so lapidaren Dingen wie Blei- und Buntstiften etwas so schönes werden kann. Als er sich dann nach unzähligen, für seine Züchter quälenden Wochen, entschieden hatte ein Linkshänder zu werden begann er auch umgehend damit, selbst zu malen.

Und er merkte irgendwann auch, dass es ihm gut tat zu malen. Als Ausgleich zu Schule und Beruf und so manch schwerer Situation im Leben empfand er es als Wohltat.

Und wie wurde aus der Idee eine Ausstellung?
Indem er im März 2011 wieder komplett in die Malerei eingestiegen ist und im April ein Bild für Angelika Deuber angefertigt hat. Die Überraschung für sie ist gelungen, aus ihrer Freude darüber und den positiven Rückmeldungen zahlreicher Gäste der Weiberwirtschaft keimte die Idee einer Ausstellung für ihn auf. Und von der Wirkung des Gesamtergebnisses können Sie sich selbst ein Bild machen, bei einem Besuch in der Weiberwirtschaft in Kleinhül!

Woher nimmt er seine Inspiration?
Ganz einfach – er lebt sein Leben bewusst und die Beobachtung von Menschen, ein Überbleibsel aus seiner Zeit in der Altenpflege, ist ihm erhalten geblieben. Die Herausforderung ist allerdings, lediglich zu beobachten, richtig einzuschätzen und nicht zu beurteilen. Doch ein Leben ohne Aufgaben und Hürden wäre, rückblickend betrachtet, ohnehin zu langweilig für ihn.

Hat er auch eine Muse und wenn ja, wer ist sie?
Ja, er hat eine Muse.
Mehr möchte er aber nicht verraten…

Sollten Sie noch weitere Fragen zu ihm oder seiner Arbeit haben, setzen Sie sich mit ihm über das Kontaktformular in Verbindung oder auf seiner Ausstellung in der Weiberwirtschaft Kleinhül.